Die FOAHMA zeigt, wie sich eine Region bewegt
Mobilität ist ein entscheidender Faktor für gesellschaftliche Teilhabe. Sie ist Voraussetzung für Erreichbarkeit, verbindet Wohn-, Arbeits- und Lebensbereiche miteinander. Sie ist maßgeblich für unsere Lebensqualität und bietet Chancen zur Selbstverwirklichung. Mobilität ist selbstverständlicher Teil unseres Alltags und erhält in ihren unterschiedlichen Facetten einmal jährlich einen besonderen Stellenwert in Spittal – mit der FOAHMA.
Mit ihr lebt die Innenstadt auf. Familien kommen. Kinder spielen. Erwachsene vergleichen. Experten diskutieren. Die FOAHMA – ein einfaches Event für Spittal? Es ist leicht, die FOAHMA zu unterschätzen. Ein paar Autos. Ein paar Stände. Ein paar Infos. Wer so denkt, der hat nicht genau hingesehen. Die FOAHMA gibt es bereits seit über 30 Jahren in Spittal und sie ist eines der wenigen Events, das sich zum jährlichen Fixpunkt entwickelt hat. Während viele andere Veranstaltungen im Laufe der Jahre genauso schnell wie sie gekommen, leider auch wieder verschwunden sind, hat sich der „Autosalon“, wie die FOAHMA früher hieß, gehalten und stetig weiterentwickelt. Spittal hat damit die Möglichkeit gewonnen, sich mit einem wichtigen Thema weit über die Stadtgrenzen hinaus zu präsentieren. Denn was sich hier im April abspielte, war weit mehr als eine Ausstellung. Die FOAHMA ist ein Spiegel. Ein Testfeld und Richtungsweiser dafür, wohin sich die Mobilität in Oberkärnten bewegt.
Die Stadt als Bühne – und als Aussage
Mobilität wird auf der FOAHMA nicht in Hallen versteckt. Sie steht mitten in der Stadt. Zwischen Cafés. Zwischen Menschen und Alltag. Das ist kein Zufall. Denn die FOAHMA holt ein Thema dorthin zurück, wo es hingehört: in das Leben der Menschen. Und genau dort beginnt auch ihre eigentliche Geschichte, die sich heute mehr denn je zwischen Gegenwart und Zukunft bewegt. Verbrenner stehen neben Elektroautos. E-Bikes neben klassischen Fahrzeugen. Es ist ein Nebeneinander, das mehr sagt als jede Diskussion. Die FOAHMA zeigt damit keinen klaren Weg, sondern sie zeigt einen Zustand. Eine Branche im Übergang. Eine Region auf der Suche.
Die zentrale Frage ist nicht mehr, ob sich Mobilität verändert. Sondern wie schnell – und wer dabei mitkommt.
Keine klassische Messe
Für die regionalen Autohändler bietet die FOAHMA eine Bühne, um sich und ihre Fahrzeuge zu präsentieren. Um zu zeigen: Uns gibt es und das können wir euch in puncto Mobilität bieten. Offiziell geht es um Information, um Beratung, um neue Modelle. Und ja – natürlich auch um Verkauf. Doch genau hier wird es spannend. Wir haben genauer hingesehen und erfahren, dass zwischen Probefahrten und Messeangeboten noch etwas anderes entsteht: Ein Gespräch.
Menschen bleiben stehen, fragen, vergleichen, spekulieren. Zwischen Neuen Platz und Torbogen wird Mobilität spürbar und verhandelbar. Begegnung ohne Distanz und Bühne und moderierte Live-Gespräche mit Branchenexpertinnen und -experten, die wichtige Informationen geben. Und genau darin liegt die eigentliche Stärke der FOAHMA: Sie verbindet.
Die stille Frage hinter allem
Was bedeutet Mobilität heute – in einer Region wie unserer? Was heißt Mobilität für Oberkärnten? Ist sie Freiheit, Notwendigkeit oder Belastung? Die FOAHMA gibt darauf keine fertige Antwort, aber sie zwingt zur Auseinandersetzung. Elektromobilität wird diskutiert. Alternative Antriebe werden erklärt. Zukunftskonzepte werden sichtbar gemacht. Große Mobilitätsdebatten werden oft in Städten geführt oder in politischen Zentren. Doch die Umsetzung passiert schlussendlich vor unserer Haustüre: In Regionen. In Gemeinden. Im Alltag der Menschen. Die FOAHMA zeigt, wie das aussehen kann und macht Gegenwart und Zukunft der Mobilität greifbar.
Was bleibt?
Entscheidend ist aber noch etwas anderes: Was bleibt am Ende des Tages beim Besucher hängen? Ein neues Auto? Ein neuer Gedanke? Oder nur ein netter Ausflug?
Schlussendlich werden Autos verkauft, Kontakte geknüpft und Gewinne verlost. Schöne Erinnerungen sind geschaffen, Erfahrungen und Käufe in die Zukunft mitgenommen. Doch der Kern, der hinter all dem steckt, ist wesentlich subtiler. Ein Gefühl, das sich zusammensetzt aus einem Gespräch, das nachwirkt, einem Vergleich, der zum Umdenken bewegt und einem Eindruck, der prägt. Und genau hier liegt die eigentliche Bedeutung einer Veranstaltung, wie der FOAHMA. Sie ist kein Spektakel, sondern ein Prozess. Nach der FOAHMA ist vor der FOAHMA. Die Fortsetzung folgt im April 2027. Dazwischen bleibt ein Jahr in Fahrt, in dem sich unsere Region verändert, ein neues Selbstverständnis entwickelt und sich wieder neu bewusstwird, wohin sie sich bewegt.
Wir sind gespannt darauf und werden die Oberkärntner Mobilität in diesem Jahr selbstverständlich im Auge behalten, um zu berichten.
Key-Facts zur FOAHMA Spittal:
- Die FOAHMA fand heuer zum 32. Mal statt
- Zum 30jährigen Jubiläum wurde der Spittaler Autosalon in FOAHMA Spittal umbenannt
- Veranstalter sind die Autohändler Eisner Auto, Autohaus Penker, Autohaus Tuppinger, Autohaus Staber, Autohaus Sellner, Autohaus Wulz, Autohaus Huber, Autohaus Dörfler, Autohaus Unterlerchner sowie Zweirad More
- Auch Einsatzorganisationen wie die Feuerwehr und das Rote Kreuz waren heuer vertreten.
- ARBÖ und ÖAMTC zeigten ihr Angebot.
- Für Familien mit Kindern steht ein Kinderbereich im Stadtpark für Erlebnisse bereit.
- www.foahma.at