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Kinder schnupfen, Erwachsene hüsteln, es ist wieder so weit, die Grippesaison rückt näher und damit auch die Frage nach der Influenza-Impfung. Sie ist heuer für alle in Österreich lebenden Menschen kostenlos. In Oberkärnten stehen neben teilnehmenden Arztpraxen auch die Gesundheitsämter in Spittal und Hermagor als öffentliche Impfstellen zur Verfügung.
Husten, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen: Was umgangssprachlich häufig als „Grippe“ bezeichnet wird, ist oft nur ein grippaler Infekt. Die echte Grippe – medizinisch Influenza – kann hingegen deutlich heftiger verlaufen und bis zu zehn Tage andauern.
Besonders gefährdet für einen schweren Verlauf sind Säuglinge und Kleinkinder, Menschen ab 60 Jahren, Schwangere sowie Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen.
Für alle ab sechs Monaten empfohlen
Der aktuelle österreichische Impfplan 2026/27 empfiehlt die Influenza-Impfung grundsätzlich für alle Menschen ab dem vollendeten sechsten Lebensmonat. Besonders wichtig ist sie für Personen mit einem erhöhten gesundheitlichen Risiko, deren unmittelbares Umfeld sowie Menschen, die beruflich oder privat viele Kontakte haben.
Dazu zählen etwa Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich, in Betreuungseinrichtungen, im Tourismus oder in der Gastronomie.
Weil sich Influenzaviren laufend verändern, werden die Impfstoffe jährlich angepasst. Deshalb wird auch eine jährliche Impfung empfohlen. Als idealer Zeitpunkt gelten Mitte Oktober und November. Eine Impfung ist aber auch später – selbst während der Influenzasaison – noch möglich.
Impfung ist für alle kostenlos
Die Influenza-Impfung wird im Rahmen des öffentlichen Impfprogramms von Bund, Ländern und Sozialversicherung finanziert. Sie ist für alle Menschen, die in Österreich leben, kostenlos – unabhängig vom Alter oder von der Krankenversicherung.
Geimpft wird in teilnehmenden Kassen- und Wahlarztpraxen, vor allem bei Allgemeinmedizinern und Kinderärzten. Nicht jede Ordination nimmt jedoch am öffentlichen Impfprogramm teil. Wer sicherstellen möchte, dass tatsächlich keine Kosten entstehen, sollte deshalb vorher nachfragen und einen Termin vereinbaren. Eine nachträgliche Kostenerstattung ist nicht vorgesehen.
Der Impfstoff ist bei den teilnehmenden Impfstellen bereits vorhanden und muss nicht selbst in der Apotheke besorgt werden.
Öffentliche Impfstellen in Spittal und Hermagor
In Kärnten bieten auch mehrere Gesundheitsämter die kostenlose Influenza-Impfung an. In Oberkärnten gehören dazu die Bezirkshauptmannschaften Spittal an der Drau und Hermagor.
Anmeldung, Impftage und Uhrzeiten müssen direkt beim jeweiligen Gesundheitsamt erfragt werden. Darüber hinaus lohnt sich eine Nachfrage beim eigenen Haus- oder Kinderarzt, ob die Ordination am öffentlichen Impfprogramm teilnimmt.
Für Kinder und Jugendliche ab dem zweiten bis zum 18. Geburtstag steht im öffentlichen Programm neben anderen altersgerechten Impfstoffen auch ein Impfstoff als Nasenspray zur Verfügung. Welcher Impfstoff im Einzelfall geeignet ist, sollte mit dem Arzt besprochen werden.
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Ein kurzer Abend, lange Vorbereitung
Was für Gäste unkompliziert wirken soll, beginnt oft Monate im Voraus. Das Team sucht eine passende Location, spricht mit dem Betrieb, entwickelt die Idee, macht Fotos, plant die Technik und stimmt den Ablauf ab. Dazu komme die interne Organisation: „Wer hat Zeit? Wer kann dort sein? Wer macht dies? Wer holt das?“ „Die meiste Arbeit macht aber das Marketing“, sagt Elena. Wie viel Arbeit allein in der Werbung steckt, zeigte das Beispiel eines Werbevideos, das das Team zur Bewerbung einer Veranstaltung erstellte: Für Aufnahmen, Schnitt und Gestaltung wurden nach eigener Aussage fast zwei Wochen investiert. Der fertige Clip dauert weniger als eine Minute.
Gemeinsam feiern, ohne Clubgefühl
Michelle ist erst seit Kurzem im Verein. Sie verfolgte die Events zunächst auf Social Media, besuchte dann selbst welche und wollte schließlich wissen, wie es hinter den Kulissen aussieht und selbst mitanpacken. „Die wechselnden Orte sollen unterschiedliche Menschen zusammenbringen. Bei uns ist jeder willkommen“, sagt Dominik. Elena beschreibt die Atmosphäre als familiär: „Man ist einfach da, um abzuschalten, um Spaß zu haben.“ Den Fokus legt der Verein nicht ausschließlich auf jugendliches Publikum. Willkommen ist, wer dabei sein will und mitfeiert.
Obmann Dominik möchte auch, dass von einem Abend mehr bleibt als Handyvideos: „Wir wollen den Leuten eine gute Zeit schenken.“ Für den 11. Oktober kündigt das Team ein größeres Projekt in Seeboden an. Auch ein Charity-Event im Jänner ist geplant. Der Verein will wachsen und „wir wollen trotzdem bodenständig bleiben“, sagt Michael.
Auf die Frage hin, wo der Verein bisher an Grenzen gestoßen ist und was sie sich für die Zukunft und ihre nächsten Veranstaltungen wünschen, findet Dominik klare Worte: „Wir müssen uns jedes Mal aufs Neue beweisen. Wir müssen zeigen, dass wir wissen, was wir tun und eine Veranstaltung auf die Beine stellen können. Was ich mir wünsche? Lasst uns Junge machen und gebt uns eine faire Chance.“
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Pop-Up Events Kärnten
Ausschnitt aus dem Interview
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